Age of Wonders: Planetfall

Nach der Stellaris – Console Edition habe ich mir ein weiteres 4X Spiel für euch angesehen. Dieses Mal geht es um Age of Wonders: Planetfall, welches von Triumph Studios entwickelt und von Paradox Interactive veröffentlicht wurde. Age of Wonders dürfte für den Einen oder Anderen sicherlich ein Begriff sein, allerdings eher aus Bereich Fantasy. Hier hat Triumph Studios in den letzten Jahren bereits einiges an Erfahrung sammeln können. Bei Planetfall verlässt die Age of Wonders Reihe nun zum – ich glaub – ersten Mal den Fantasybereich und wechselt in Richtung Science-Fiction, was mich natürlich hell aufhören ließ.

Der Beginn

Aus dem Grund nehme ich euch heute einmal mit um zu sehen, wie sich Age of Wonders: Planetfall spielt und ob sich das Spiel auch auf der Konsole gut spielen lässt. Zu Beginn wählen wir einen von aktuell vier verfügbaren Planetenarten. Statt auf einem verwüsteten Planeten oder einer Stadt- oder Grenzwelt zu starten, wählen wir die Imperiale Welt, welche insbesondere gut geeignet für die Rekolonisierung ist. Im nächsten Schritt entscheide ich wie viele Spieler auf dem Planeten verfügbar sein sollen. Zwischen zwei und zwölf ist hier alles möglich. Außerdem entscheiden wir uns für eine Gefahrenstufe, die Gegnerstufe, die Größe der Welt und was für einen Landmassentyp diese Welt haben soll. Wer möchte kann diese Einstellungen in einem fortgeschrittenem Setup noch genauer einstellen, aber das lassen wir für unseren ersten Anlauf erstmal.

Es folgt die Auswahl des Kommandanten. Es gibt sechs unterschiedliche Rassen mit diversen Kommandanten, die wir wählen können. Jeder hat seine Vor- und Nachteile, so dass wir den für uns hoffentlich geeignetsten auswählen können. Wir entscheiden uns in diesem Fall für 6ROXA-4 von den Assembly, eine Rasse von Cyborgs, die aus Zerstörung entstanden sind. Abschließend erhalten wir nochmal eine Übersicht über unsere gesamte Auswahl und können das Spiel starten.

Planetfall

Zum Start kommt es direkt zum sogenannten Planetfall, wo wir mit eurer ersten Basis auf dem entsprechenden Planeten landen. Nun geht es in in gewohnter 4x-Manier ans erkunden, ausbauen, entwickeln und bekämpfen (explore, expand, exploit und exterminate). Es gibt, wie auch in genre-ähnlichen Spielen, mehrere mögliche Siegbedingungen, die wir bereits zu Beginn einsehen können. In unserer erste Basis geht es nun darum eine gesunde Struktur für unser Reich zu schaffen, dabei steht uns auch ein Berater zur Seite, der Empfehlungen ausspricht, wie wir unseren Bauplan am besten füllen.

Mit unseren Einheiten ziehen wir über die Karte und treffen auf friedliche und feindliche NPCs. Wie in allen 4x Spielen wählen wir selbst, ob wir die freundlichen gesinnten NPCs aggressiv oder friedlich gegenüber treten.

Bei der Forschung gibt es zwei unterschiedliche Forschungsbereiche, die gleichzeitig mit Forschungen versehen werden können. Die militärische und die zivile Forschung. Hier geht es also um Waffenverbesserungen oder neue Gebäude, die wir in unser Kolonie bauen können.

Um weitere Sektoren auf der Karte einzunehmen können wir entweder mit Hilfe eines Siedlers eine weitere Kolonie dort bauen oder den jeweiligen Sektor als Provinz in unser Reich integrieren.

Kampf

Kommt es zum Kampf mit anderen Einheiten, so habt ihr die Wahl, ob ihr selbst den Kampf führen wollt oder ob dieser automatisch ablaufen soll. Der manuelle Kampf ist ein dann ebenfalls ein runden basiertes Strategie-Spektakel, in dem ihr Einheiten über ein Schlachtfeld bewegt, angreift und euch auch entsprechend verteidigen müsst. Jede eurer Einheiten hat unterschiedliche Angriffsfähigkeiten und ggf. auch unterschiedliche Waffen und, wenn ihr soweit seid, auch unterschiedliche Modifikationen, die euch im Kampf weitere Möglichkeiten geben. Die strategische Positionierung kann im Kampf über Leben und Tod entscheiden. Gerade wenn die jeweiligen Armeen eine ähnliche Stärke aufweisen.

Sowohl im Kampf, als auch außerhalb stehen euch unterschiedliche Operationen zur Verfügung. Im Kampf kann es ein simpler Bombenschlag sein und außerhalb kann es zum Beispiel eine unsichtbare Beobachtungstation, die euch vor aufkommenden Gefahren warnt. Weitere mögliche Operationen schalten wir über die entsprechenden Forschungen frei.

Und so forschen und erweitern wir unser Reich. Irgendwann treffen wir dann auf andere Nationen mit denen wir eine Diplomatische Beziehung eingehen. Sind wir freundlich oder suchen wir direkt die Konfrontation. Es liegt an uns, wie wir unsere Ziele erreichen.

Fazit

Age of Wonders: Planetfall erinnert mich spielerisch sehr stark an die Civilisation Reihe. Die zusätzlichen strategischen Kämpfe und das SciFy Setting heben das Spiel aber von Civ ab. Planetfall ist ein Spiel bei dem man gut entspannen kann und welches, gerade durch das rundenbasierte, gut auf der Konsole spielbar ist.

Ich habe Age of Wonders: Planetfall auf der PlayStation 4 Pro gespielt und konnte keinen Fehler oder Abstürze verzeichnen. Das Spiel lief flüssig und hatte, in meinen Augen, auch keine super langen Ladezeiten. Die Grafik ist in meinen Augen auch völlig in Ordnung.

Planetfall gibt es für PlayStation, PC und Xbox one und kostet aktuell bei Amazon ca. 47 Euro.

Ich bedanke mich recht herzlich beim Hersteller bzw. Publisher für die Bereitstellung des Testmusters.

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.