The Blackout Club

Heute werfen wir mal ein Blick auf einen Indie-Titel auf den ich eigentlich nur per Zufall gestoßen bin. In The Blackout Club spielt ihr einen Jugendlichen, der in einem kleinen, modernen Ort wohnt. Jeden Morgen wacht ihr verdreckt und mit Kratzern auf, aber ihr erinnert euch an nichts. Ok, von Schlafwandeln habt ihr schon mal gehört, aber das hier ist irgendwie anders…

Das komische ist auch, dass es anderen Jugendlichen ähnlich geht wie euch. Euer Freundeskreis hat derweil eine Gruppe gegründet um dieser Sache auf den Grund zu gehen. Eigentlich wolltet ihr damit aber nichts zu tun haben. Nach dem aber eure beste Freundin verschwindet, entscheidet ihr euch dem Blackout Club anzuschließen.

In der First-Person-Perspektive erkundet ihr eure „Stadt“, samt Häuser und ein riesiges Tunnelsystem, welches unter der Stadt besteht. Doch Vorsicht vor den Erwachsenen, die Nachts irgendwie ferngesteuert durch die Straßen wandern. Entwickler Question hat in meinen Augen ein ganz interessantes Spiel abgeliefert.

Ich für mein Teil fand die Einführung ins Spiel echt gruselig, denn hier spielt ihr erstmal alleine und lernt die Mechaniken des Spiels kennen. Ihr lernt die drei Gegnertypen kennen und ein paar eurer Gadgets. Die Stimmung war hier total bedrückend und es hatte mich von der Stimmung her total abgeholt. Im Freundeskreis wurde mir das auch bestätigt.

Anschließend habe ich The Blackout Club eigentlich nur noch in der Party gespielt. Hier haben wir einige Missionen erfüllt, die sich aber teilweise wiederholen und dennoch anders sind. Grund dafür ist unter anderem, dass die Ziele immer an unterschiedlichen Orten zu finden sind und auch die Gegner nie an der selben Stelle sind. Jeder Fehltritt ruft über kurz oder lang die „unsichtbare“ Gestalt auf den Plan, die dann Jagd auf euch macht. Zu sehen ist die Gestalt nur, wenn ihr die Augen im Spiel schließt. Verstecken ist nahezu zwecklos und die Gestalt verschwindet auch nicht „mal eben“ so. Also ist Obacht geboten, damit ihr unter anderem nicht entdeckt werdet oder Alarm auslöst.

Es gibt aber noch ein weiteren Modus in dem ihr als Stalker durch den Ort schleicht und versucht das mit dem Handy aufzuzeichnen, was die anderen Kids unternehmen. Dafür brauch man aber sogenannte Stalker Akten. Bisher hatte ich leider noch keine dieser Akten und konnte den Modus somit auch nicht testen.

Fazit

The Blackout Club ist ein spannendes Multiplayer-Spiel in dem wir uns mit unseren Freunden (oder Randoms) auf machen unsere Freundin zu finden und die Geheimnisse der Stadt zu lüften. Aber ganz ehrlich? Das Spiel ist nicht ohne und für uns war es teilweise echt schwer die Missionen zu bewältigen. Entweder wurden wir dann doch gehört oder ein Seher hatte uns erhascht. Kommt die besagte unsichtbare Figur, seid ihr eh aufgeschmissen, denn davor gibt es kein entrinnen.

Aber The Blackout Club bietet euch auch ein paar spannende Stunden in denen ihr versuchen werdet zu verstehen was in der Stadt passiert und in denen ihr hofft, dass die eine oder andere Mission nicht schon wieder getriggert wird. 🙂

The Blackout Club gibt es für Windows-PC, Xbox One und PlayStation 4. Im Store der PlayStation 4 kostet das Spiel aktuell ca. 25 Euro.

Ich bedanke mich recht herzlich beim Hersteller bzw. Publisher für die Bereitstellung des Testmusters.

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