Wieder mal ist es Zeit für ein neuen DLC für Age of Wonders 4. Der heute erscheinende DLC hört auf den Namen „Rise from Ruin“ und bringt, gemeinsam mit dem Scorpion-Patch, einige Neuerungen ins Spiel. Eine neue Kultur, eine neue Form und jede Menge andere neue Inhalte. Einige Stunden habe ich mit dem Patch und dem DLC verbracht und möchte euch hier zumindest die Inhalte des DLCs so wie einige spannende Neuerungen aus dem Patch näher bringen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Der DLC
Im Mittelpunkt von „Rise of the Ruin“ steht die neue Kultur der Nomaden. Wenn wir für unser Reich diese Kultur auswählen, können wir unsere Stadt in ein nomadisches Stadtschiff umwandeln und umherziehen und ein neuen, vielleicht besseren Standort für unsere Stadt finden. Das fühlt ziemlich ungewohnt an, ist dadurch aber auch eine sehr interessante neue Mechanik. Bei den Nomaden gibt es zu dem zwei Unterformen, wodurch sich diese Kultur unterschiedlich spielen lässt. Während die Fledderer unter anderem alte Wunder zur Stärkung ihrer Macht nutzen, stürzen sich die Eroberer auf gegnerische Provinzen.
Zu dem kann unser Volk nun wie „Hasen“ aussehen. Diese haben als Eigenschaften zunächst schnelle Reflexe, Leichtfüssig und Athletik. Wem das nicht gefällt, kann aber wie gewohnt sein Volk so anpassen, wie es ihm beliebt. Ebenso bekommen wir mit dem DLC drei vorgefertigte Fraktionen mit dem Freivolk der Kesh, den Sandpirschern und den verfluchten Wanderern. Diese drei beinhalten grundsätzlich die neue Kultur, wie auch teilweise das neue Buch der Magie „Buch des Kriegstrupps“ (Stufe I). Zu dem kommt mit dem Buch der Sandpirscher (Stufe II) und dem Buch des Kriegsfürsten (Stufe III), zwei weitere Bücher mit allerhand neuer Zauber mit dem DLC daher. Außerdem dürfen wir uns über fünf neuen Reichseigenschaften freuen. Es gibt zwei neue Reittiere und neue Wildtiere und Kreaturen. Mit dem astralen Ödland kommt auch noch eine neue Geländeart auf der Weltkarte dazu. Natürlich dürfen auch zwei neue Herausforderungsreiche nicht fehlen. Die Narben von Turag und das windgepeitschte Ödland bieten aber eher eine schwierigere Herausforderung. Und beinhalten die neuen Reichseigenschaften.
Änderungen mit dem Scorpion Patch
Im Mittelpunkt des Scorpion Patches stehen zu dem tiefgreifende Überarbeitungen einiger Kernsysteme des Spiels, die das Spielgefühl spürbar verändern. So haben nun die Einheiten nicht keine unterschiedlichen Bewegungspunkte mehr, sondern grundsätzlich 40 Bewegungspunkte. So bremsen langsamere Einheiten die Armeen nicht mehr aus. Späher-Einheiten erhalten hingegen acht Punkte mehr. Zu dem wurde an der Verteidigung und dem Widerstand Anpassungen vorgenommen. Während der Verteidigungswert nun allen Schaden mit dem Tag „Nahkampf“ und „physischen Fernkampf“ reduziert, reduziert der Widerstandswert allen Fähigkeiten mit dem Tag Magie, sowie von Zaubersprüchen. Das macht es meiner Meinung nach einfacher seine eigenen Einheiten zu balancen. Auch das Erfahrungssystem von unseren Einheiten wurde überarbeitet. So erhalten alle Einheiten nun Erfahrung pro Runde und nur noch halb so viel Erfahrung aus Kämpfen. Dies sind nur ein paar der Änderungen aus den Patch Notes. Die Liste ist unwesentlich länger. Im Großen und Ganzen fühlt sich das Gameplay durch die vielen Änderungen erstmal etwas ungewohnt an, weil man viele Aspekte anders im Kopf hat. Aber grundsätzlich habe ich keinen schlechten Eindruck von den Änderungen und dem DLC.






Hinterlasse einen Kommentar