Ich habe mir in den letzten Tagen das Spiel Duskfade angeschaut und mich durch die recht düstere Welt des Titels gekämpft. Wenn ihr wissen wollt, was das Spiel taugt, ob mich die Reise packen konnte und ob sich ein Blick in dieses Abenteuer lohnt, dann lest gerne einfach weiter.

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Story

Im Mittelpunkt von Duskfade steht eine Welt, die dem Untergang geweiht ist und in der die namensgebende Dämmerung einfach kein Ende nehmen will. Die Handlung setzt sich dabei Stück für Stück zusammen – durch die Spielwelt, gefundene Notizen, Gespräche mit den wenigen noch lebenden Charakteren und Zwischensequenzen. Wir schlüpfen dabei in die Rolle Zirian, der nach dem Tod seines Opas, mit seiner Schwester alleine lebt. Doch irgendwie wendet sie sich immer weiter von uns ab und beim versuch wieder näher an sie ranzukommen, landen wir in einem Uhrenturm. In diesem Turm wird unsere Schwester nun gefangen gehalten. Unsere Aufgabe besteht nun darin, dass wir die Ketten des Turms lösen, wobei uns dies durch unterschiedliche Welten führt. Auf der Reise lernen wir eine Menge über den Umgang mit anderen, über den Umgang mit Gefühlen und über uns selbst.

Gameplay

Spielerisch laufen wir durch relativ schlauchige Levels mit einigen versteckten Passagen und hüpfen uns durch die unterschiedlichen Sprungpassagen. Hinzu kommen unterschiedliche Kämpfe. Hier spawnen in entsprechenden Bereichen eine bestimmte Anzahl von Gegnern, denen wir mit unserem Schwert stellen müssen. Dabei variieren die Gegnertypen und deren Fertigkeiten. Natürlich dürfen aber auch entsprechende Bosskämpfe nicht fehlen. Hier gilt es die unterschiedlichen Patterns der Gegner im Auge zu behalten und zu lernen. Nach einigen Schlägen kommt es dann immer wieder zu Sprungpassagen, die zu einem hohen Stressfaktor werden können, denn wenn wir nicht schnell genug sind, nehmen wir Schaden über Zeit. Ein Faktor den ich total nervig fand und mich das Spiel erstmal zur Seite hat legen lassen. Leider.

Grafik, Sound und Technik

Die visuelle Gestaltung des Spiels hat mir richtig gut gefallen. Ein durchdachtes Licht- und Schattenspiel bestimmt das Bild. Farblich, gestalterisch richtig cool. Der Sound passt sich hier diesem Eindruck an. Auf technischer Ebene läuft das Abenteuer absolut rund, sodass zumindest bei meiner Hardware, die Illusion des Spiels zu keiner Sekunde durch Lags oder Abstürze gestört wird. Auch die Steuerung kann sich sehen lassen. Gut durchdacht und recht schnell verinnerlicht.

Fazit

Duskfade präsentiert sich als ein echter Hingucker mit einer atmosphärisch dichten, melancholischen Spielwelt und einer emotionalen Geschichte rund um Zirian und seine Schwester, die durch gelungene Audiovisuels und stabiler Technik getragen wird. Die knackigen Bosskämpfe mit teils stressigen Passagen unter Zeitdruck trüben den ansonsten runden Gesamteindruck spürbar. Wer jedoch über diesen Frustfaktor hinwegsehen kann und eine düstere, tiefgründige Reise sucht, findet hier ein durchaus sehenswertes Abenteuer.