In Endzone 2 übernehmen wir die Aufgabe in einer bedrückenden postapokalyptische Welt, als Siedlungsleiter nach einer nuklearen Katastrophe das Überleben der Menschheit zu sichern. Das Spiel verbindet dabei anspruchsvolles Ressourcenmanagement mit packendem Survival, wobei tödliche Umweltgefahren wie Dürren und radioaktiver Regen unseren Siedlern täglich herausfordern. Ob mir das Spiel gefällt oder nicht, lest ihr in diesem Review.

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Endzone 2 vom deutschen Entwicklerteam Gentlymad Studios ist ein Survival-Aufbauspiel, das die Postapokalypse aus einer Städteaufbau Sicht zeigt. 150 Jahre nach einer nuklearen Katastrophe gilt es, die letzten bewohnbaren Zonen der Erde zu besiedeln und eine neue Zivilisation unter widrigsten Umständen aufzubauen. Dabei erinnert das Spiel beispielsweise an Anno oder ähnliche Spiele, verbindet aber Städtebau und Ressourcenmanagement mit einem düsteren, atmosphärischen Ödland-Setting und einer anderen Expiditions-Mechanik.

Was Endzone 2 anders macht, ist das detaillierte und fordernde Gameplay. Arbeiter müssen manuell den Arbeitsplätzen zugewiesen werden, ihre Lebensgrundlagen gesichert und Grundbedürfnisse wie Hunger, Durst, Gesundheit und auch Sicherheit erfüllt werden. Die Natur selbst ist dabei der größte Feind: Dürren, saurer Regen und Krankheiten stellen eine permanente Herausforderungen dar, die das fragile Gleichgewicht der eigenen Kolonie immer wieder ins Wanken bringen kann. So entsteht ein intensives Stück Survival-Strategie, das den Fokus auf „Realismus“ und ein systemisches Ökosystem legt.

Grafisch zeigt sich Endzone 2 stilsicher mit einem Mix aus funktionaler Übersichtlichkeit und liebevollen Details. Es ist grafisch aber auch keine Offenbarung in dem Genre. Die dynamisch veränderten Landschaften, etwa das Austrocknen von Terrain während Dürren, verleihen der Welt ein lebendiges, glaubwürdiges Gefühl ohne dabei zu überladen zu wirken. Besonders gelungen ist, dass man jeder einzelnen Figur bei der Arbeit folgen kann, was der Atmosphäre und Immersion zugutekommt.

Spielerisch bietet Endzone 2 verschiedene Modi von der Einführungskampagne über Szenarien bis hin zu frei konfigurierbaren Spielzielen. Zwar gibt es keine Mehrspieloptionen, dafür aber ein ausführliches Tutorial, das sich zwar etwas langatmig, aber notwendig für den Einstieg erweist. Gerade mit der Masse an den unterschiedlichen Ressourcen. Im weiteren Verlauf ist besonders die Erweiterung auf weitere Siedlungen spannend, da die Welt in Zonen aufgeteilt ist, die durch gefährliches Ödland getrennt sind. Das erfordert den Aufbau von Handelsrouten und deutlich komplexere Logistik, was das Spiel strategisch noch einmal aufwertet.

Wermutstropfen sind die Expeditionen ins Ödland, die zwar zunächst spannend wirken, sich aber mit der Zeit wiederholen und dadurch etwas an Reiz verlieren. Zudem könnte die Inszenierung der Hintergrundgeschichte und Charaktere etwas mehr Tiefe vertragen – hier bleibt Endzone 2 eher nüchtern und sachlich.

Insgesamt aber gelingt Endzone 2 meiner Meinung nach aber der Spagat, ein forderndes, systemisch tiefes Aufbau-Strategiespiel zu sein, das mit stimmungsvoller Gestaltung und einem wenig bekannten Setting überzeugt. Fans von Survival und Städtebau, die auch eine Portion Härte und Realismus schätzen, finden hier viel Spielspaß und Anspruch.

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