Ihr wolltet schon immer mal ein Geist in einem Spukschloss sein? Wie wäre es, wenn ihr direkt die Steuerung über mehrere dieser Geister übernimmt und damit Angst und Schrecken verbreitet? Genau könnt ihr in dem von Quest Craft entwickeltem Spiel tun. Ob sich bereits heute ein Blick in das am 28. Januar in der Early Access Phase gestartete Spiel lohnt verrate ich euch in diesem Review.

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In Ghost Keeper schlüpfen wir in die Rolle eines übernatürlichen Herrschers, der eine Schar an Geistern, Dämonen und Bestien befehligt, um im 19. Jahrhundert Angst und Schrecken zu verbreiten. Dabei versuchen wir an unterschiedlichen Orten die Sterblichen zu vertreiben oder sie ggf. um die Ecke zu bringen. Jede unserer Kreaturen verfügt über einzigartige Fähigkeiten – von Telekinese über Lichtflackern bis hin zu tödliche Fallen. Beim vertreiben der Sterblichen ist unsere Kreativität gefragt, wie wir diese Fähigkeiten möglichst effektiv kombinieren um unsere Ziele zu erreichen. Tja, wie wäre es mit einfach ein passendes Opfer suchen und dies durch eine kaputte Wasserleitung und defekten Stromkreisen einen Elektroschock verpassen. So spaßig.

Die Häuser und Gebiete sind sehr liebevoll und detailreich gestaltet. Zu dem bieten Sie jede Menge Möglichkeiten um die Sterblichen zu vertreiben, so können wir Licher ausschalten, Rohre platzen lassen oder diverse Gegenstände bewegen. Unterstützt wird das ganze von einer gruselig schönen Soundkulisse. Einzig die wiederkehrenden Voicelines wirken nach einiger Zeit etwas ausgelutscht.

Das Spiel befindet sich derzeit im Early Access und soll in der ca. ein Jahr geplanten Phase noch erweitert und weiter gepolished werden. Ich hatte am Anfang auch Probleme mit der Auswahl der Fähigkeiten der einzelnen Kreaturen zwischen den Leveln. Das wurde aber inzwischen behoben.

Ghost Keeper ist für mich ein gelungener Mix aus Strategie und Humor, der gerade Fans von taktischen Horror-Spielen begeistert. Quest Craft hat mit viele Liebe zum Detail und den unterschiedlichen Möglichkeiten ein Spiel geschaffen, dass zu dem noch Experimentieren anregt. Wer nicht direkt zuschlagen möchte, kann sich auf Steam zunächst auch die Demo anschauen. Ich kanns empfehlen und bin sehr gespannt, wie sich das Spiel in der Early Access Phase noch entwickeln wird.