Eigentlich bin ich kein Fan von Horrorspielen, doch als ich die ersten Bilder und Trailer von The Occultist sah, war meine Neugier geweckt. Allein diese visuellen Eindrücke haben mich neugierig gemacht, und so habe ich mir das Spiel einmal angesehen und möchte euch heute davon berichten.
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In The Occultist schlüpfen wir in die Rolle von Alan Rebels, einem paranormalen Ermittler. Er begibt sich auf die geheimnisvolle Insel Godstone, um dort nach seinem Vater zu suchen, der auf dem Eiland geboren und aufgewachsen ist. Unser wichtigstes Werkzeug dabei ist ein Pendel, das uns als tatkräftige Unterstützung dient: Damit spüren wir übernatürliche Phänomene auf – Fähigkeiten, die sich im Verlauf der Geschichte sogar noch sinnvoll erweitern.
An dieser Stelle möchte ich natürlich nicht zu viel verraten, um dir die Spannung nicht zu nehmen. Ehrlich gesagt ist die Story für mich kein absolutes Meisterwerk, und besonders die religiösen Elemente haben mir persönlich nicht so zugesagt. Da stellt sich die Frage: Warum müssen die Geschichten solcher Horror-Games eigentlich fast immer einen so starken religiösen Bezug haben? Ja Ja, Okkult und so…
Im Spielverlauf besuchen wir unterschiedliche Orte auf der Insel Godstone, von denen sich jeder für mich wie eine Art „Escape Room“ anfühlte. Die Rätsel waren aus meiner Sicht dabei gut machbar und nicht zu schwer. Gelegentlich hätte ich mir etwas mehr spielerische Freiheit gewünscht, aber das ist nur eine Kleinigkeit. Das Spiel lebt in erster Linie von der Erkundung, dem Lösen der Rätsel und dem Einsatz des Pendels. Unser „Tagebuch“ bietet dabei eine gute Unterstützung, falls wir bestimmte Hinweise noch einmal nachschlagen müssen.
The Occultist wird aus der First-Person-Perspektive gespielt. Die Steuerung auf der PlayStation 5 wirkte in meinem Test etwas holprig und entsprach nicht ganz dem Standard, den man sich für ein 2026 veröffentlichtes Spiel wünschen würde. Es war zwar nichts, das den Spielfluss massiv gestört hätte, aber es fiel dennoch auf. Auch die Steuerungsauslegung blieb mir ein Rätsel: Warum muss man zum Wechseln der Fähigkeiten R2 und den Stick benutzen, wenn dies über das D-Pad viel intuitiver möglich wäre? Ich habe für diesen Zweck fast ausschließlich das D-Pad verwendet.
Unterm Strich ist The Occultist für mich ein solides Horror-Adventure mit einem coolen Art-Stil, einer spannenden Grundidee und einer sehr überzeugenden, dichten Atmosphäre. Wenn du narrative Horror-Erfahrungen, einen langsamen Spannungsaufbau und okkulte Mysterien magst, solltest du einen Blick auf den Titel werfen. Wer dagegen ein knallhartes, modernes Survival-Horror-Erlebnis erwartet, wird von der spielerischen Entschleunigung vermutlich eher enttäuscht werden. Meine Spielzeit betrug etwa 6 Stunden.









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