Surviving Mars

Bereits am 15. März letzten Jahres erschien Surviving Mars für Windows, MacOS, Linux, PlayStation 4 und Xbox One. Nach über einem Jahr hat das Spiel dann auch endlich mal den Weg auf meine PlayStation 4 gefunden und heute möchte ich euch davon berichten.

Was ist es und worum geht es?

Surviving Mars ist ein Echtzeit-Strategiespiel von Entwickler Haemimont Games (u.a. Tropico 3,4 und 5) und Publisher Paradox Interactive bei dem ihr versucht den Mars zu kolonisieren.

Der Einstieg

Als Erstes empfehle ich euch die fünf recht umfangreichen Tutorials durchzuspielen, damit ihr versteht wie Surviving Mars funktioniert und wie was zusammen passt. Ich hatte es erst ohne diese Tutorials versucht, aber das Spiel ist recht komplex. Nach den Tutorials geht es dann ohne große Hilfe auf den Mars. Ihr wählt einen Sponsor für eure Mission, was unterschiedliche Bedingungen bedeutet. Ihr gibt es unter anderem die Wahl zwischen International, USA, Europa oder Russland. Außerdem wählt ihr was für ein Kommandanten ihr einsetzen wollt. Ist es ein Bürgermeister, ein Erfinder oder ein Doktor? Dies bringt euch nochmal die unterschiedlichsten Vorteile.

Ein Logo dürft ihr euch natürlich auch die Mission auswählen, aber das ist nur kosmetischer Natur. Außerdem gibt es aktivierbare Geheimnisse (die ich auch nicht verraten werde) und die Möglichkeit weitere Anpassungen an den Spielregeln vorzunehmen.

Anschließend wählt ihr einen Sektor auf dem Mars. Diese unterscheiden sich darin, dass sie unterschiedlich Hohe Ressourcen-Vorkommen haben und die Umwelteinflüsse dort mal mehr oder weniger aktiv sind. Habt ihr euch für einen Sektor entschieden, so sucht ihr euch einen geeigneten Landeplatz um eure erste Rakete zu landen.

An Bord eurer ersten Rakete sind einige Ressourcen und ein paar Dronen um für die Kolonisten die erste Grundversorgung an Strom, Wasser und Sauerstoff zu gewährleisten. Außerdem könnt ihr die nähere Umgebung erkunden um unter anderem weitere Ressourcen aufzudecken. Ihr sorgt für die erste Infrastruktur müsst dabei aber auf die diversen Umwelteinflüssen, wie Temperaturschwankungen, Sandstürme oder Meteoriten achten. Habt ihr eine die ersten Schritte geschaffen, baut ihr eure erste Kuppel um dort die ersten Kolonisten unterzubringen. Von nun an müsst ihr zusätzlich auf deren Bedürfnisse achten und für entsprechende Arbeit sorgen und eure Kolonie weiter ausbauen.

Surviving Mars ist eine Sandbbox-Aufbausimulation, wie zum Beispiel Sim City. Ihr folgt also keiner Story oder Handlung sondern sucht euch eure eigenen Aufgaben.

Steuerung und Technik

Schon wieder ein Strategiespiel auf der Konsole? Das es funktionieren kann, hab ich ja bereits bei meinem Review zu Stellaris beschrieben und auch bei Surviving Mars funktioniert die Steuerung des Spiels auf der Konsole. Wird es mal zu hektisch, weil ein Sandsturm wütet und ihr vorher noch einiges erledigen müsst, könnt ihr das Spiel einfach pausieren und die Dinge tun, die ihr machen wollte. Generell wirkt Surviving Mars in sich aber eher ruhig und bietet potential für mehrere entspannte Stunden.

Grafisch wird der Mars sehr schön und irgendwie realistisch dargestellt. Ich war zwar selbst noch nie auf dem Mars :), aber die Entwickler selbst haben sich an Mars-Fotografien der NASA orientiert, so dass das sicherlich annähernd passen dürfte.

Fazit

Für einen enspannten Abend ist Surviving Mars ganz interessant. Wenig Action, viel Aufbau-Simulation. Doch Vorsicht… Jeder kleine Fehler kann eure Mission zum scheitern bringen. Gehen euch die Rohstoffe, wie Sauerstoff, Wasser oder Nahrung aus, so sterben euch eure Kolonisten ein nach dem anderen weg. Verbaut ihr euch und habt nicht genug Rohstoffe um das zu korrigieren, so könnt ihr auch getrost von vorne beginnen. Das sorgt für den Nervenkitzel und eine Art Realismus im Spiel. Ich werde sicherlich noch die ein oder andere Mission in Surviving Mars spielen und schauen, ob ich eine große Mars Kolonie bauen kann, außerdem wartet schon der DLC Green Plant auf meiner Platte, aber dazu an anderer Stelle mehr. 🙂

Surviving Mars kostet im PlayStation Store aktuell 29,99 Euro (Link) ist aber wie oben bereits erwähnt auch für Windows, MacOS, Linux und Xbox One verfügbar.

Ich möchte mich recht herzlich beim Hersteller bzw. Publisher für die Bereitstellung des Testmusters bedanken und bin gespannt, wie eure Meinung zum Spiel ist.

Solltet ihr außerdem Fragen zum Spiel haben, dann ist in den Kommentaren genug Platz und ich versuch entsprechend zu antworten.

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