Review

Crysis Remastered

Am 18. September hat Crytek das Remastered des “legendären” Crysis für PC, PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht. Die Ursprungsversion des Frankfurter Entwicklerstudios erschien vor 13 Jahren und war damals bereits ein ein verdammt tolles Spiel. Neben Raytracing, welches Software-basiert auch auf den Konsolen läuft, gibt es neue Texturen, HDR-Support, Motion-Blur und und und. Ob Crytek das Remastered gelungen ist, werden wir in dem heutigen Bericht auf den Grund gehen.

Story

Crysis ist ein Ego-Shooter in dem wir mit einem Elite-Squad in Nano-Kampfanzügen auf einer tropischen Insel landen. Der Anzug verfügt über unterschiedliche Verbesserungen. Wir können schneller laufen, höher springen, uns unsichtbar machen oder die Rüstung verstärken. Unser Ziel? Ein Team von Archäologen aus der Gefangenschaft beferien. Aber wie es meistens so ist, kommt es Erstens anders und Zweitens als man denkt :). Dies bekommen wir bereits in der ersten Mission zu spüren. Dabei bietet Crysis nicht nur stumpfes Geballer, sondern gibt einem auch die Möglichkeit per Stealth an dem ein oder anderen Gegner vorbei zu huschen. Außerdem haben wir auf der Insel selbst die Wahl, wie wir wo hinkommen. Querfeld ein oder über die bewachte Straße? Zu Fuß oder mit dem Auto? Wir haben die Wahl.

Technik

Natürlich sieht die Remastered Version von Crysis wesentlich besser aus als vor 13 Jahren. Auf der PlayStation 4 Pro und der Xbox One X können wir sogar zwischen drei unterschiedlichen Grafikmodi wählen: Leistung, Qualität und Raytracing. Allerdings hatte ich nachdem das Spiel so stark mit Trailern und Vergleichen beworben wurde auf der PlayStation 4 Pro eher das Gefühl, dass auf den Konsolen weniger gepolished wurde, egal in welchem Modi. Außerdem sieß ich selbst immer wieder auf Ruckler, gerade beim erreichen eines Checkpoints. Dies nervte teilweise schon massiv und dämpfte das Spielerlebnis. Außerdem finde ich sieht es teilweise doch recht schwamig aus.

An der gegnerischen KI wurde scheinbar auch sehr wenig geschraubt, denn diese ist teilweise genauso doof wie damals. Das Spiel ist zwar “nur” ein Remastered, aber dennoch hätte Crytek bzw. Saber Interactive ruhig ein Augenmerk auf die Steuerung werfen können, denn diese fühlt sich sehr schwammig an und ist in Bezug auf der Möglichkeiten weniger Intuitiv. Insgesamt also technisch eher ein schwächeres Spiel.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Entwickler aktuell um die technischen Schwäschen Bescheid wissen und wohl an Patches arbeiten, die über kurz oder lang erscheinen sollen. Daher würde ich empfehlen hier noch ein wenig zu warten bis die Kinderkrankheiten aus dem Spiel entfernt wurden.

Fazit

Crysis konnte bei mir nicht das Gefühl von Damals vermitteln, als ich mit einem “Wow” über die Insel “flizte”. Klar, es sieht weitaus besser aus als früher, aber Rucker, schwammige Steuerung und der ein oder andere Absturz auf der Konsole machen mir das Spiel ein wenig madig. Ich hoffe, dass die Entwickler hier zeitnah an einer Lösung arbeiten und ich nicht so lange warten muss, wie bei Project Cars 3 auf der Xbox. Hier warte ich bis heute auf ein Patch, der die Ruckler und Grafikfehler behebt.

Crysis Remastered gibt es wie schon erwähnt für PC, Xbox One und PlayStation 4. Das Remastered kostet zum Beispiel im PSN Store 29,99 Euro.

Ich bedanke mich recht herzlich für die Bereitstellung des Testmusters.

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