Review

Outriders – mein erster Eindruck

Ende Februar ist die Demo zum neuen Square Enix Spiel Outriders erschienen. Ich hab mir die Demo mal angeschaut, ein paar Stunden gespielt und möchte euch in diesem Beitrag meinen ersten Eindruck mitteilen. Denkt daran, dass es sich hierbei wirklich nur um einen ersten Eindruck handelt und eine abschließende Beurteilung über das Spiel erst mit der Vollversion erfolgen kann.

Fangen wir erstmal mit den positiven Dingen in der Demo an. Diese wirft uns nicht wahllos in irgendeine Mission, sondern Entwickler People Can Fly lässt uns den Anfang der Story von Outriders erleben und es kommt noch besser, denn wer sich später für die Vollversion entscheidet, kann den Speicherstand einfach fortführen und muss nicht von Vorne beginnen. Das finde ich persönlich ziemlich cool.

Den Epilog durchleben wir in einem Singleplayer-Abschnitt. Haben wir diesen durchgespielt können wir uns eine der vier verfügbaren und total unterschiedlichen Klassen wählen. Es gibt den Technomant, den Pyromant, den Assassine und den Verwüster. Jeder diese Klassen hat seine Vor- und Nachteile. Während der Technomant zum Beispiel auf das Erledigen von Gegnern aus großer Entfernung spezialisiert ist, geht der Assassine eher in den Nahkampf. Nach der Klassenwahl steht uns auch die Möglichkeit offen, dass Spiel im Koop mit insgesamt bis zu drei Spielern zu spielen.

Es gibt übrigens keine Heilung im klassischen Sinne, sondern wir heilen uns in dem wir austeilen. Der Pyromant erhält Leben in dem Gegner, die durch seine Fähigkeit markiert sind, getötet werden und der Verwüster heilt, in dem Gegner umkommen, die bei ihm in der Nähe stehen. Eine interessante Mechanik. Gerade in den unteren Schwierigkeitsgraden (sogenannte Welt-Tier-Stufen) wirkt das ganze aus meiner Sicht allerdings etwas overpowered. Hier sind die Deckungsmöglichkeiten schon fast egal. Die Schwierigkeitsgrade schaltet ihr übrigens nach und nach frei.

Spielerisch erinnert mich Outriders ansonsten an eine Mischung aus The Division, Destiny und Anthem, aber eher im positiven Sinne, wobei ich mir vorstellen könnte, dass es im späteren Verlauf des Spiels auch viel gegrinde geben wird, aber das kennt man ja auch aus den eben genannten Titeln.

Grafisch wirkt Outriders insbesondere in den Zwischensequenzen ein wenig angestaubt. Hier könnte das Entwicklerteam meiner Meinung nach noch etwas Politur auftragen, aber da es sich hier um eine Demo und nicht um eine Alpha oder Beta handelt, vermute ich, dass sich hier nicht mehr viel tun wird. Während man sich durch die Level ballert, fällt das allerdings kaum auf.

Ich für mein Teil hatte bisher sehr viel Spaß mit der Demo und werde, nachdem ich nun Assassin und Pyromat ausprobiert habe, sicherlich auch noch den Verwüster und den Technomat testen. Die Demo hat mir definitiv Lust auf die Vollversion von Outriders gemacht, sodass ich mir das Spiel definitiv mal anschauen werde.

Ich hab mir die Demo übrigens aus dem US-PSN-Store geladen, weil ich sie im deutschen Store nicht gefunden hatte. Ich hoffe innigst, dass Sony den Store demnächst nochmal etwas überarbeitet, denn der ist teilweise echt unübersichtlich.

Outriders erscheint zum Vollpreis für Xbox (One und Series X|S) PlayStation (4 und 5) und Windows PC.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.