Zu Stellaris und seinen DLCs gab es bereits diverse Reviews auf meiner Website. Heute widmen wir uns aber keinem DLC an sich, sondern werfen einen Blick auf einen rundenbasierten Ableger. In Stellaris Nexus habe ich inzwischen ein paar Spielstunden gesteckt und ich verrate euch in diesem Beitrag worum es in Stellaris Nexus geht und ob es mir gefällt.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=g8-dLZOzOMw

Einstieg

Der erste Moment, als ich das Spiel gestartet hatte, war schon cool. Allein die Musik war super entspannend und traf genau meinen Nerv. Ich hatte wirklich Lust auf ein entspannendes 4x-Spiel im Weltraum. Vor allem, wenn dieses Elemente aus Stellaris integriert hat. Zunächst schaute ich mir dann das verfügbare Tutorial an, welches einen die absoluten Grundlagen des Spiels erklärt. Wem das noch nicht reicht, der kann sich an die Geschichts-Missionen wagen, die weitere Einblicke ins Spiel gewähren. Herzstück von Stellaris Nexus, welches sich aktuell noch im Early Access befindet, ist aber der Thronfolge- bzw. der Multiplayer Modus. Doch worum geht es in Stellaris Nexus und wie sehen die Spielmechaniken aus?

Spiel

Ich beziehe mich hier jetzt lediglich auf den Thronfolge- bzw. den Multiplayer-Modus, da diese beiden Modi meiner Meinung nach das Herzstück des Spiels darstellen. Das Tutorial zeigt nicht alle dieses Aspekte und der Geschichts-Modus zielt auf bestimmte Schwerpunkte der Spielmechanik ab. Zu Beginn einer Partie wählen wir einen Anführer einer Fraktion aus. Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir hier die Möglichkeit auf neun unterschiedliche Fraktionen mit jeweils drei unterschiedlichen Anführer auszuwählen. Zu Beginn haben wir allerdings nur einen Anführer je Fraktion. Die übrigen müssen mit Freischaltpunkten erst entsprechend freigeschaltet werden. Jede Fraktion und jeder Anführer bieten uns andere Vor- bzw. Nachteile. Es gibt zum Beispiel eine Fraktion, die haben einen Bonus bei der Forschung oder Vorteile im Kampf und auf der Gegenseite dann entsprechende negative Effekte. Euch jetzt alle Effekte-Kombinationen zu erläutern würde hier aber sicherlich den Rahmen sprengen, da die Vielfalt recht hoch ist. Die Anführer sammeln im Spiel auch Erfahrung und können durch LevelUps ihre Fähigkeiten verbessern oder neue Fähigkeiten freischalten.

Stellaris Nexus kann mit bis zu acht SpielerInnen gespielt werden. Auf Wunsch können aber auch KI Mitspieler hinzugefügt werden, welche über fünf Schwierigkeitsstufen verfügen. Ziel ist es so genannte Thronfolge-Punkte zu sammeln. Im Standard ist das Spiel vorbei, sobald einer der Mitspielenden 100 Punkte auf seinem Konto hat. Doch wie kann man diese Punkte verdienen?

Ratssitzung

Alle paar Jahre kommt der so genannte Rat zusammen. Zu diesem Zeitpunkt werden Punkte für die Erfüllung bestimmter Aufgaben verteilt und neue Aufgaben für die nächste Ratszeit gewählt. Beispielsweise geht es dann darum wer die meisten Pakte mit anderen Reichen hat oder wer über die meisten Sternenbasen verfügt. Dies sind aber nur zwei der recht vielfältigen Möglichkeiten über die dann abgestimmt werden. Außerdem werden bei der Ratssitzung über mögliche Beschlüsse abgestimmt. Beispielweise kann ein Nichtangriffspakt zwischen allen Reichen geschlossen werden oder es gibt während der kommenden Ratszeit keine Spionage. Das klingt zwar komplex, aber ich fand es persönlich recht zugänglich. Unsere Stimmstärke ergibt sich aus der Größe unseres Reichs und der verbreiteten Kultur. Zusätzlich gibt es Punkte für die Besetzung des Nexus. Ein Planet im Zentrum der Galaxie, der somit auch schnell recht umkämpft wird.

Spielrunden

In jeder Runde erhalten wir drei Erlasskarten auf die Hand. Diese geben uns unter anderem jeweils die Möglichkeiten zu Handeln, Forschung zu betreiben, Gebäude auf zu unsere Planeten zu bauen oder auch unsere Kultur zu verbreiten. Neben diesen Erlassen können wir aber auch weitere Aktionen ausführen. Beispielsweise Sternbasen, Flotten oder Monumente bauen. Wobei letzteres uns drei Punkte für die Thronfolge gibt. Außerdem können wir beispielsweise auch unsere Flotten bewegen und sofern wir im Krieg sind andere Systeme angreifen und übernehmen. Auch diese Aktionen kosten, wie das ausspielen von Erlassen, Unterstützung. Die erste Aktion kostet dabei eine Unterstützung, die Zweite zwei, die Dritte drei und so weiter. Zusätzlich können weitere Ressourcen, wie Materialien, Credits, etc. eine Rolle spielen.

Fazit

Ich hab jetzt einige Partien gegen die KI gespielt. Online hab ich nicht gespielt. Ich find die Idee hinter Stellaris Nexus ganz cool. Da dauert eine Partie halt nicht mal 10 oder mehr Stunden, sondern kann in einer recht kurzen Zeit beendet werden. Auch die Mechaniken im Spiel gefallen mir recht gut. Ich glaub, dass das gerade im Multiplayer sehr viel Spaß machen kann. Gerade mit den Ratssitzungen, etc. pp. Vergleichbar mit einem Civilization, Humankind oder ähnliches ist Stellaris Nexus nicht und als Solo-Spiel bisher auch, aus meiner Sicht, weniger geeignet. Klar, man kann die Geschichts-Missionen machen, aber davon gibt es bisher – ich glaub – vier?! Also recht wenig Futter. Ich bin gespannt, wie sich das Spiel in der Early Access Phase entwickelt. Schwerpunkt liegt hier sicherlich eher auf dem Multiplayer-Teil. Dafür finde ich es preislich mit 14,99 Euro (Stand 30.12.2023) auf Steam, aber auch recht günstig.