The Dark Pictures: Man of Medan

Wer Supermassive Games hört denkt vermutlich zwangsläufig an Until Dawn, eins der größeren Hits des britischen Entwicklerstudios. Kein Wunder also, dass die Entwickler dieses Spielprinzip für weitere Spiele nutzen will. Am 30. August erschien mit Man of Medan der erste Teil der „The Dark Pictures Anthology„. Ob Man of Medan nur ein aufgefrischtes Until Dawn ist oder nicht, lest ihr hier.

Story

Die Geschichte von Man of Medan beginnt auf einem kleinen Boot irgendwo im Südpazifik. Vier junge Amerikaner und ihr Skipper sind auf der Suche nach einem Wrack aus dem zweiten Weltkrieg und genießen die Abende bei ein, zwei Bier. Es soll der Urlaub ihres Lebens werden. Doch ehe die Fünf sich versehen sind sie Gefangene auf einem Geisterschiff von dem sie nun entkommen müssen. Mehr möchte ich auch hier wieder nicht verraten, denn immerhin handelt es sich beim dem Spiel um ein storylastiges Action-Adventure und da könnte jedes falsche Wort schon ein Spoiler sein, auch wenn das Spiel euch unterschiedliche Enden und Wege bietet.

Technik

Wie auch schon Until Dawn ist Man of Medan grafisch zwar kein Meisterwerk, muss sich aber auch nicht hinter anderen Titeln verstecken. Die Kamera-Perspektiven sind manchmal etwas ungünstig gewählt, aber auch das kennt man ja bereits von Until Dawn.

Synchronisierung und Sound sind für mein empfinden gut und passen zur recht hohen Qualität des Spiels. Gravierende Bugs sind mir in den bisherigen Sessions nicht aufgefallen.

Das Besondere an Man of Medan im Vergleich zu Until Dawn ist, dass man es nicht zwingend alleine spielen muss. Online kann man es zu zweit spielen, wobei jeder einen anderen Charakter spielt und nicht weiß was der Andere macht. Außerdem gibt es die Möglichkeit Man of Medan per Couch-Koop mit insgesamt bis zu vier Spielern zu spielen. Im Online-Modus müsste man für die komplette Story dann zwei Mal spielen.

Die Steuerung ist völlig okay, allerdings manchmal etwas verwirrend, was aber an der jeweiligen Perspektive hängt. Die im Spiel vorkommenden Quicktime-Events sind teilweise etwas sehr schnell, aber dennoch machbar.

Die Spielzeit beträgt ca. 4 ~ 5 Stunden, was ich für den Preis völlig ok finde. Spielt ihr im Online-Koop-Modus, so verkürzt sich die Zeit immens, da ihr das Erlebnis dann ja teilt und auch nur eine Seite kennt.

Fazit

Da ich mit Until Dawn sehr viel Spaß hatte, hab ich mich sehr auf den ersten Teil der Dark Pictures Anthology gefreut. Umso schöner ist es natürlich, wenn man nicht enttäuscht wird. Inszenierung, Steuerung und Mechanik wirkten direkt vertraut. Die Einbringung von den oben genannten Mehrspieler-Elementen haben mich sehr gefreut und runden das Ganze ab. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Anthologie, welcher im kommenden Jahr erscheinen soll.

Man of Medan gibt es für die PlayStation 4, Xbox One und Windows PC. Entweder kauft ihr das Spiel in den jeweiligen Stores oder zum Beispiel bei Amazon, wo das Spiel aktuell 27,99 Euro kostet. Im PSN Store zahlt ihr aktuell etwas mehr, nämlich 29,99 Euro.

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