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Kena: Bridge of Spirits | Review

Schon der Ankündigungstrailer zu Kena: Bridge of Spirits hatte es mir angetan. Diese kleinen schwarzen knuffigen Tierchen, die Präsentation… für mich passte hier alles und ich war schon etwas gehypt. Vor wenigen Minuten habe ich die Story rund um Kena beendet und mich dazu entschieden ein Review für euch zum Spiel zu verfassen, denn ich denke das hat das Spiel verdient, warum? Lest ihr hier jetzt im Review.

Wenig überraschend schlüpfen wir in Kena: Bridge of Spirits in die Rolle der Geisterführerin Kena, die auf der Suche nach dem Bergschrein ist. Viel mehr möchte ich zur Story eigentlich nicht verraten, denn ich finde man muss diese selbst erleben. Dazu bietet uns das Spiel zum Start drei Schwierigkeitsgrade, während das Spiel an sich sogar vier bietet, denn der höchste Schwierigkeitsgrad wird erst nach Abschluss der Story freigeschaltet. Wer sich auf der PlayStation die Platin-Trophäe erspielen möchte, wird damit gezwungen Kena: Bridge of Spirit zweimal zu spielen, dass aber nur als Anmerkung nebenbei.

Kommen wir zum Spiel an sich. Kena: Bridge of Spirits ist ein Action-Adventure und ist das Erstlingswerk des Entwicklerstudios Ember Lab aus Kalifornien, die sich vorher eher um Animationsfilme gekümmert haben. Dies merkt man aber auch an der Grafik und der Präsentation im Spiel, denn insbesondere hier trumpft Kena auf. Das Spiel erinnert stark an einen Film von zum Beispiel PIXAR. In dieser wunderschönen Welt steuern wir Kena in der Third-Person-Perspektive durch eine teils offene Welt. Das Dorf, welches man relativ früh findet, dient dabei als zentrale Anlaufstelle. Nach und nach schaltet man weitere Gebiete der Karte frei.

Der Soundtrack ist ein für mich weiteres Highlight im Spiel. Hier hat Jason Gallaty oder auch bekannt als Theophany ganze Arbeit geleistet. Im Spiel ist das ganze dann noch je nach Situation dynamisch. Wer den Soundtrack haben möchte, der muss allerdings auf die Digital Deluxe Edition des Spiels zurückgreifen, denn (Stand heute) ist er nicht auf Spotify, Apple Music und co. auffindbar.

Gekämpft wird mit einem Stab, Pfeil und Bogen und Bomben. Wobei uns, die aus dem Trailer bereits bekannten, kleinen, knuddeligen Wesen namens Rot eine große Hilfe sind, da sie es uns erlauben weitere Fähigkeiten zu nutzen. Defensiv kann Kena auf ein Schutzschild zurückgreifen, der uns in der einen oder anderen brenzligen Situation das Leben retten kann. Die Kämpfe haben es, natürlich je nach Schwierigkeitsgrad, teilweise ganz schön in sich. Während die kleinen Gegener schnell ausgeschaltet sind, haben es die Größeren und die (Zwischen-)Bosse es in sich. Hier muss man möglichst auf das komplette Repertoire seines Charakters zurückgreifen. Ich bin ganz ehrlich, ich habe versuch das Spiel auf der dritten Schwierigkeitsstufe zu spielen, aber der ein oder andere Kampf war so frustrierend, dass ich den Schwierigkeitsgrad an der entsprechenden Stelle nach unten korrigiert habe.

Da mir einmal die Frage zu getragen wurde, ob man viel sammeln MUSS im Spiel, möchte ich diese hier noch beantworten. Nein, Kena: Bridge of Spirits ist kein Sammelspiel. Klar, man kann einige Dinge einsammeln und einiges finden, aber das ist kein MUSS. Einige Dinge findet ihr eh und das reicht meiner Meinung nach um das Spiel entsprechend durchzuspielen.

Fazit

Wer Bock auf ein Action-Adventure hat und dem Setting nicht gänzlich abgeneigt ist, dem kann ich Kena: Bridge of Sprits bedenkenlos empfehlen, denn für gerade mal 39,99 Euro werdet ihr viel Spaß habe. Ich habe für meinen Durchgang ca. zehn Stunden benötigt und bin auch nicht einfach so durch gerusht. Wahrscheinlich werde ich sogar nochmal losziehen und mich einfach ein wenig in der Welt umschauen. Ich müsste jetzt mal schauen, welche Spiele noch in diesem Jahr erschienen sind, aber Kena: Bridge of Spirit ist definitiv eins meiner Highlights in diesem Gaming-Jahr.

Informationen

Release Datum: 21. September 2021

Entwickler / Publisher: Ember Lab

Plattformen: PlayStation 4, PlayStation 5, Windows PC

Preise/Versionen: Im PSN Store gibt es Kena: Bridge of Spirits in zwei unterschiedlichen Varianten. Die Standard Edition kostet euch 39,99 Euro und beinhaltet sowohl die PlayStation 4 als auch die PlayStation 5 Variante. Die zehn Euro teurere Digital Deluxe Edition beinhaltet zusätzlich noch eine Spezialausgabe von Kenas Stab, ein “Digital Deluxe”-Rot-Skin und den digitalen Soundtrack, welchen ich lieber per Spotify und Co. hören würde.

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