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Returnal | Review

Als ich den Ankündigungs-Trailer zu Returnal sah, hab ich gedacht: “Neeee, das ist nichts für mich!”. Nun dank Mic – vom PlayStation Gentlemen Club – konnte ich das Spiel, welches von Housemarque entwickelt und Sony Interactive Entertainment vermarktet wird, einige Stunden in das Spiel investieren und möchte euch hier einmal verraten, ob sich meine oben genannte Aussage bestätigt hat oder ob Returnal vielleicht doch einen eher positiven Eindruck bei mir hinterlassen hat. Viel Spaß beim Lesen.

Story

In Returnal schlüpfen wir in die Rolle von Selene, die mit ihrem Raumschiff auf dem Planeten Atropos gestrandet ist. Dabei wollten wir doch nur die Weiße-Schatten-Übertragung untersuchen. So geht es für uns aber erstmal darum die Oberfläche eines unbekannten Planeten zu erkunden und diese Übertragung auswindig zu machen. Dabei stellt sich dann schnell raus, dass wir uns in einem Lebenszyklus festhängen. Sterben wir, starten wir erneut mit minimaler Ausrüstung und ohne unseren Loot am Raumschiff. Es gibt nur ein paar Sachen/Fähigkeiten, die man wirklich behält. Erinnert mich ein wenig an den Film “Edge of Tomorrow“, auch wenn die Story an sich wenig mit dem Film gemeinsam hat. Ich bin auch ganz ehrlich. Ich habe jetzt knapp 8~9 Stunden gespielt und habe noch gar nicht alle Facetten der Story erfasst. Da wartet – glaub ich – noch eine Menge auf mich.

Spielmechanik

Wenn ich Returnal beschreiben müsste, dann würde ich sagen, dass es ein Rouge-Like-3rd-Person-Shooter. Das ist auch eigentlich schon der Hauptgrund, warum ich dem Spiel recht wenige Blicke gewürdigt hatte. Ich mag halt dieses “Stirb und Spiel von vorn”-Mechanik eigentlich nicht. Gibt wenige Ausnahmen (z.B. Dead Cells) wo es mich nicht stört. Mic brachte mich dann auf die Idee das Spiel zumindest mal auf technischer Ebene anzuschauen, denn immerhin ist es eins der wenigen echten PlayStation 5 Spielen, die bisher erschienen sind.

Die Umgebung, in der wir uns bewegen, verändert sich auch nach jedem Ableben. Zwar nicht die Gebiete an sich, aber deren Anordnung. Dabei sind auch nicht immer alle Gebiete vorhanden. Aktionen, wie das erstmalige Scannen von Loot oder die Inszenierung von Boss-Gegnern, etc. kann dabei überzeugen.

Gespeichert wird übrigens immer nur dann, wenn unsere Protagonistin verstorben ist und ein neuer Zyklus beginnt. Bei einem langen Run, setzt ihr die Konsole also eher in den Ruhe-Modus, wenn ihr zu müde seid weiterzuspielen. Hier würde ich mir das “Quick Resume“-Feature der Xbox wünschen. Zusätzlich gibt es keine Möglichkeit im Schwierigkeitsgrad zu variieren, was ich persönlich sehr schade finde.

Die Grafik hat mich direkt gepackt. Wabernder Nebel, detaillierte Charaktere und Gegner. Hier hat Housemarque ganze Arbeit geleistet. Der Sound, die Synchro, etc. passen sich diesem Niveau an, sodass aus technischer Sicht bis hier wenig zu bemängeln ist.

Leider gab es bei mir zweimal das Problem, dass ich nicht mehr mit meinem Umfeld interagieren konnte, sodass ich den Zyklus über das Menü neu starten musste. Anschließend war das Problem aber dann auch behoben.

Mein Returnal Fazit

Tja, eigentlich wollte ich Returnal nicht spielen und seit gestern lässt es mich aber nicht mehr los. Ich möchte wissen, wo die Reise von Selene hinführt. Welche Gegner noch auf mich warten und was es mit der Weiße-Schatten-Übertragung auf sich hat. Auf der Gegenseite steht aber die Rouge-Like-Mechanik, welche mir einfach nicht zusagt. Im großen Ganzen muss ich aber sagen, dass mich Returnal total überrascht hat. Hätte ich die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad runterzuschrauben und auch während eines Zykluses zu speichern, würde ich es garantiert durchspielen. So vermute ich aber, dass es mich bald verlieren wird, weil mir die Frustgrenze zu hoch ist, aber wir werden sehen…

Release Datum: 30. April 2021

Plattformen: PlayStation 5

Preis: Im PSN Store kostet Returnal derzeit 79,99 Euro. Wer mag, kann sich für 10 Euro mehr, aber auch die Digital Deluxe Edition kaufen, die einem ein paar kleiner Upgrades, den Soundtrack und ein PSN-Avatar zur Verfügung stellt.

In diesem Fall bedanke ich mich recht herzlich bei Mic für die Möglichkeit Returnal zu spielen.

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