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Stellaris: Nemesis DLC | Review

Bereits 2016 hat Paradox Interactive bereits das Echtzeit-4x-Strategiespiel Stellaris auf dem Markt gebracht. Als Spieler haben wir hier die Aufgabe die weiten des Weltraums zu erkunden, zu kolonisieren und unsere Spezies sowohl durch wissenschaftliche, militärische und auch diplomatische Wege am Leben zu halten. Am 15. April 2021 erschien neben dem “Dick”-Patch der DLC mit dem Namen “Nemesis”, der einige Neuerungen ins Spiel bringt. Es hat etwas gedauert, weil man ja auch erstmal viel rumprobiert in so einem Spiel, aber hier hab ich nun mein Review zum DLC für euch.

Neuerungen

Spionage

Eine für mich der besten und wichtigsten Neuerungen ist die Spionage. Wir können Gesandte in andere Reiche schicken und dort unser Wissen aufbauen und für Chaos sorgen. Dabei können wir manipulieren in dem wir Beispielweise einen diplomatischen Zwischenfall auslösen oder eine Verleumdungskampagne starten. Oder wir sabotieren eine Sternenbasis, wo durch ein entsprechendes Modul oder Gebäude zerstört wird. Im Bereich der Täuschung finden wir unter anderem die Möglichkeit Technologie zu stehlen oder eine Schläferzelle vorzubereiten. Wir können aber auch einfach ein paar Freibeuter anheuern, die ordentlich Unruhe sorgen. Ihr seht, das Spiel wird mit dem DLC nicht weniger komplex, aber ich persönlich finde ich das gerade diese Mechaniken bisher wirklich gefehlt haben.

Krise oder Wächter?

Mit Nemesis können wir zur Krise in der Galaxie werden. So schaltet man Beispielsweise immer mächtigere Boni frei, wenn das eigene Imperium immer mehr an Macht gewinnt. Ich muss hier ganz ehrlich zu euch sein, denn ich bin noch nicht dazu gekommen ein so böses Reich zu spielen. Ich spiele einfach immer zu friedlich und es dauert halt auch bis man zu diesem Punkt kommt. Wer übrigens eher als Friedenswächter in der Galaxie fungiert, wird eventuell viele Reiche auf seine Seite ziehen und sich zum Beispiel das Imperium zerschlagen. Ob wir danach die Macht aufgeben oder unser eigenes Imperium gründen bleibt uns überlassen.

Patch-Änderungen

Die vorgenannten Features sind mit dem DLC hinzugekommen. Weitere Änderungen sind mit dem Patch 3.0, der auf den Namen Dick hört, dazugekommen. So gibt es jetzt neben den bisherigen Distrikten noch ein Industriedistrikt, der das Spiel ebenso verändert, wie der erste Kontakt zu einer anderen Spezies, der nun etwas langwieriger, aber auch irgendwie cooler ist. Nicht so cool sind die Änderungen am Bevölkerungszuwachs, welche bei der Community für viel Ärger gesorgt hat. Paradox will dies aber wohl nochmal überarbeiten, so mein letzter Kenntnisstand. Die kompletten Patch-Notes könnt ihr HIER nachlesen. Namensgeber des Patches war übrigens der Science-Fiction-Autor Philip K. Dick.

Fazit

Der DLC und der Patch sind im Großen und Ganzen sehr cool. Gerade die Mechanik mit der Spionage gefällt mir sehr gut. Auch das man selbst zur Krise der Galaxie werden kann oder diese retten kann, finde ich Top. Hat irgendwie Star Wars Vibes, hm? Die Änderungen am Bevölkerungswachstum gefallen mir, wie dem Großteil der Community auch eher weniger. Es ist viel schwieriger die Planeten vernünftig wachsen zu lassen. Lohnt sich aber jetzt der Kauf vom DLC? Wer gerne und viel Zeit in Stellaris investiert, der sollte – meiner Meinung nach – zuschlagen, denn der DLC bietet ein paar interessante Features, die das Gameplay erweitern.

Release Datum: 15. April 2021

Platformen: Microsoft Windows

Preis: 19,99 Euro (Steam)

Ich bedanke mich recht herzlich beim Entwickler bzw. Publisher für die Bereitstellung des Testmusters.

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