Review

Moons of Madness

Moons of Madness ist ein von H.P. Lovecraft inspiriertes Horror-Adventure, welches am 24. März für die PlayStation 4 und Xbox One erschienen ist. Für PC ist das Spiel bereits im Oktober letzten Jahres erschienen und hat auf Steam eine überwiegend positive Bewertung. Ich hab das Spiel jetzt durchgespielt und verrate euch – spoilerfrei – was ihr erwarten könnt und ob sich die 29,99 Euro (PSN/XOne) lohnen.

In Moons of Madness schlüpfen wir in die Rolle von Shane Newehart, einem Wissenschaftler der Teil eines Forschungsteams auf dem Mars ist. Unsere Mission ist es Leben auf dem Mars nachzuweisen. Doch diese Mission wird schnell zu einem Horrortrip, was wir am eigenen Leib erfahren. Wieso, weshalb, warum werde ich hier natürlich nicht bereichten. Die Geschichte ist gut inszeniert und interessant. Ich wurde in den ca. 6 Stunden Spielzeit gut unterhalten, ansonsten hätte ich das Spiel sicher nicht an zwei Tagen durchgespielt. Die Story ist etwas weired, aber ist in sich stimmig.

Die Spielmechaniken sind recht simpel und hat man schnell drin. Ein Tutorial oder so gibt es nicht, so hab ich etwas gebraucht um herauszufinden wie man sich schneller bewegen kann. Es gibt ein paar Quicktimeevents, die sich aber in Grenzen halten. Wir müssen einige recht Rätsel lösen, welche aber nicht soo super schwer sind.

Der Sound passt sehr gut in Spiel. Es gibt keine deutsche Synchro, dafür aber deutsche Untertitel. Die Englischen Stimmen kann man aber gut verstehen. Die Texte sind ebenfalls komplett übersetzt worden. Die Musik sorgt gut dazu bei die Stimmung entsprechend zu vermitteln. Die Grafik fand ich, bis auf ein paar Macken, klasse. Das Licht, die Texturen, das passte alles schon sehr gut ins Szenario. Auch die Animationen sind zu Großteil sehr gut gelungen. Technisch ist Moons of Madness also kein Meisterwerk, aber sehr solide.

Fazit:

In seiner Gesamtheit ist Moons of Madness ein tolles, aber doch etwas kurzes Spiel. Klar, in dem Titel steckt viel Herzblut und das merkt man meiner Meinung nach auch, allerdings halte ich persönlich die Spielzeit für den Preis für etwas zu kurz. Ich bin ja eigentlich ein Schisser, daher fand ich den Horror-Anteil im Spiel völlig ok, dürfte aber für Horrorliebhaber vielleicht etwas zu wenig sein. Die Rätsel waren mit zum Teil etwas zu einfach, aber auf der anderen Seite ganz cool.

Ich bedanke mich recht herzlich beim Entwickler bzw. Publisher für die Bereitstellung des Testmusters.

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