Review

Per Aspera

Hat von euch schon mal jemand etwas von Per Aspera gehört? Nein? Kein Wunder, denn Per Aspera ist ein Spiel, welches von Tlön Industries entwickelt und von Raw Fury gepublished wurde. Tja, mir haben beide Läden auch nichts gesagt, aber darum soll es hier ja nicht gehen, denn heute werfen wir einen Blick auf eben dieses Per Aspera.

Was ist Per Aspera

Wer sich den Trailer angeschaut hat, der wird schon ziemlich genau wissen worum es in Per Aspera geht. Wir schlüpfen in die Rolle der künstlichen Intelligenz AMI, die von der Erde auf den Mars geschickt wird um dort alles für eine Kolonie und das Terraforming vorzubereiten. Dabei spielt sich Per Aspera wie ein typisches Echtzeit-Aufbaustrategiespiel, wobei wir die Zeit jederzeit anhalten oder beschleunigen können. So bauen wir erstmal eine Grundversorgung an Materialien auf, dann eine Kolonie samt Versorgung und so weiter uns so fort. Dabei empfangen wir immer wieder Nachrichten von der Erde, was uns ein wenig durch die Story führt.

Technik

Technisch funktioniert Per Aspera für mich ganz gut. Klar, man merkt, dass es sich dabei um ein Indie-Titel handelt, aber man merkt die Liebe zum Detail. Insbesondere die komplette Oberfläche des Mars hat es in sich, denn die Karte basiert auf geografische Daten der NASA. Was schon ziemlich cool ist.

Das Ressourcen Management war mir zwischendurch etwas zu komplex, denn es gibt ein Menge an abbaubaren Ressourcen, welche wir entweder direkt verbrauchen oder in Fabriken weiterverarbeiten können.

Grafisch und Soundtechnisch ist das Spiel völlig ok. Cool finde ich, dass man nahezu stufenlos in die Marsoberfläche rein- und rauszommen kann. Und auch die Sprachausgabe ist gelungen. Hier kamen Sprecher wie Troy Baker, Phil LaMarr, Laila Berzins, Yong Yea, Lynsey Murrell und Nneka Okoye. Alles Namen, die der ein oder andere vielleicht schonmal gehört hat.

Fazit

Per Aspera ist cool. Ich mein, den Mars kolonisieren? Gibt einem doch früher oder später vielleicht die Möglichkeit von der Erde zu fliehen, hm? Was mich an dem Spiel am meisten stört ist das überwältigende Ressourcen Management. Hier ‘ne Mine, da ‘ne Fabrik… Ich hab hier am Anfang leider schnell den Überblick verloren. ABER… Irgendwie ist und bleibt Per Aspera dennoch cool. Vielleicht schau ich da nochmal rein.

Per Aspera gibt es nur für PC auf Steam und kostet derzeit 29,99 Euro. Eine Konsolen-Umsetzung gibt es nicht, macht für mich persönlich aber auch keinen Sinn, denn dafür wird es früher oder später zu komplex.

Ich bedanke mich recht herzlich beim Publisher für die Bereitstellung des Testmusters.

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