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The Dark Pictures: House of Ashes | Review

Am 22. Oktober 2021 veröffentlichte Bandai Namco Entertainment den von Supermassive Games entwickelten dritten Teil der The Dark Pictures Anthology. Wie bereits die ersten beiden Teile habe ich auch diesen gemeinsam mit Lisa durchgespielt. Wie viele Charaktere bei uns überlebt habe, ob wir Spaß mit dem Spiel hatten und was für Neuerungen im neusten Teil gibt, werde ich euch in diesem Beitrag verraten.

House of Ashes bringt uns dieses Mal in die Zeit gegen Ende des Irakkriegs. Wir schlüpfen in die Rolle einiger Amerikaner, die auf der Suche nach eine unterirdischen Chemiefabrik im Zagros-Gebirge im Iran sind. Allerdings stürzen wir während der Suche in die Ruinen eines alten vergrabenen, sumerischen Tempel, der die ein oder andere Überraschung für uns bereithält. Unsere Aufgabe im Spiel ist es, möglichst viele der fünf spielbaren Charaktere durch die Story zu bringen. Nachdem in Man of Medan Shawn Ashmore, und in Little Hope Will Poulter als virtuelle Darsteller eingesetzt wurden, wurde für House of Ashes Ashley Tisdale engagiert. Außerdem wurden Nick Tarabay, Alex Gravenstein, Paul Zinno und Moe Jeufy-Lamour als Darsteller für die spielbaren Charaktere dazu geholt.

Große Neuerungen gibt es im neusten Ableger der Reihe – so weit ich das sehen konnte – nicht. Diese stecken wenn, dann in den Details. Wir haben das Spiel online im asynchronen Koop-Modus gespielt, in dem jeder quasi sein Teil der Story erlebt. Zusätzlich gibt es noch den “Singleplayer-Modus, sowie den Film-Modus, der für Couch-Koop gedacht ist. Das Schöne am Koop ist, dass man manchmal zusammen unterwegs ist und manchmal auf sich allein gestellt ist. Das ist wieder mal gut gemacht. Grafisch kommt, wie auch in den vorherigen Teilen, die Unreal 4 Engine zum Einsatz. Die Grafik wurde aber, zumindest auf der PlayStation 5, noch etwas aufgebohrt und sieht somit gar nicht mal so schlecht aus. Bis auf die Gesichtsanimationen, die haben uns gar nicht so gut gefallen. In Sachen Sounds, Synchro, etc. pp. gibt es auch in House of Ashes wenig zu meckern. Probleme, wie Abstürze oder ähnliches kamen bei uns nicht vor.

Fazit

Wieder mal liefert Supermassive Games mit House of Ashes genau das, was ich von dem Spiel erwartet habe und das ist quasi einfach “more of the same” der Dark Pictures Anthology. Im Koop haben Lisa und ich ca. 4 Stunden benötigt. Lt. How Long to Beat ist man alleine ca. 5~6 Stunden dabei. Aber gerade in Sachen Koop, würde ich mir wirklich mehr von dieser Art wünschen. Denn das hat schon sehr viel Spaß gemacht. So freuen wir uns jetzt erstmal auf den vierten Teil, der The Devil in Me heißen wird. Sollte euch Man of Medan und auch Little Hope gefallen haben, dann schaut ruhig mal in House of Ashes rein.

Informationen

Release Datum: 22. Oktober 2021

Entwickler / Publisher: Supermassive Games / Bandai Namco Entertainment

Plattformen: PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S und Windows PC

Preis: Im PSN Store kostet House of Ashes derzeit 29,99 Euro. Zusätzlich gibt es noch ein Triple Pack für 59,99 Euro, welches alle bisherigen Teile der Dark Pictures Anthology beinhaltet. Bis zum 30. November 2021 ist der Preis auf 40,19 Euro reduziert. Da lohnt es sich zuzuschlagen.

Ich bedanke mich recht herzlich bei den Entwickelndebzw. Publisher für die Bereitstellung des Testmusters.

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